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Presse & Interviews

„Das Ende der Befragung?“ – Essay in der planung&analyse

Aydin Nasseri im Dossier „Die Neuordnung der Marktforschung“ (planung&analyse 09/2026 und marktforschung.de)

11. September 2026 4 Min. Lesezeit
Redaktion CogitarisPressespiegel

Wir befragen Menschen, weil wir nicht wissen, was in ihren Köpfen vorgeht. Was aber, wenn dieses Nichtwissen verschwindet? Mit dieser Frage beginnt der Essay „Das Ende der Befragung?“ von Cogitaris-Geschäftsführer Aydin Nasseri. Er ist in der aktuellen Ausgabe der planung&analyse (09/2026) erschienen – im Dossier „Die Neuordnung der Marktforschung“ – sowie auf dem Branchenportal marktforschung.de.

Titelseite der planung&analyse Ausgabe 09/2026 mit dem Schwerpunkt „Die Neuordnung der Marktforschung“ – Cover-Motiv: ein aus leuchtenden Datenpunkten und Netzlinien geformter menschlicher Kopf
planung&analyse 09/2026: „Die Neuordnung der Marktforschung“ – mit dem Essay „Das Ende der Befragung?“ von Aydin NasseriIn voller Größe lesen

Worum es in dem Essay geht

Den Anstoß gab ein Vortrag von Yuval Noah Harari in Davos: Die KI sei kein Werkzeug mehr, sondern ein Akteur, der selbst spricht und entscheidet. Der Essay denkt diese Beobachtung für die empirische Forschung zu Ende – entlang von drei Entwicklungen, die das Fundament der Branche verschieben könnten:

  • Permanente Zustandsmessung: Systeme messen Reaktionen, bevor überhaupt jemand eine Frage stellt.
  • Synthetische Populationen: Simulierte Stichproben treten an die Stelle des klassischen Feldes.
  • Agentische Konsumentinnen und Konsumenten: KI-Agenten kaufen im Auftrag von Menschen ein und verhandeln mit der KI des Anbieters.

„Wer simuliert statt befragt, braucht jemanden, der die Simulation prüft.“Aydin Nasseri, „Das Ende der Befragung?“, planung&analyse 09/2026

Die neue Rolle der Forschenden

Für jemanden, der sein Berufsleben mit Fragebögen verbracht hat, ist das keine bequeme Aussicht – das räumt der Essay offen ein. Zugleich zeigt er, welche Aufgabe daraus entsteht: Statt Fragen zu stellen, prüfen Forschende künftig, ob die Modelle noch mit dem übereinstimmen, was Menschen tatsächlich tun. Die Befragung wird damit nicht überflüssig, sie bekommt eine neue Funktion – als Referenzpunkt, an dem sich Simulationen messen lassen müssen. Für die Branche stünde damit mehr bevor als eine technische Neuerung am Rand: eine methodische Neuvermessung.

Der Essay schließt mit einer offenen Frage, die Aydin Nasseri auch zur Diskussion stellt: Wie viel Befragung bleibt in zehn Jahren übrig?

Den vollständigen Essay lesen

Der Essay ist auf marktforschung.de frei zugänglich: „Das Ende der Befragung?“ auf marktforschung.de. Einen Überblick über das gesamte Dossier gibt die Heftvorstellung: „Die Neuordnung der Marktforschung“ (planung&analyse 09/2026).

Vertiefende Beiträge aus unserem Blog: das Interview zur Insights Industry 2035, Synthetische Daten in der Marktforschung und Warum KI und menschliche Expertise zusammengehören.

Quelle: Aydin Nasseri, „Das Ende der Befragung?“, Essay, planung&analyse, Ausgabe 09/2026, Dossier „Die Neuordnung der Marktforschung“; ebenfalls erschienen auf marktforschung.de, September 2026. Cover: planung&analyse.