PsyBePLUS® · Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
Aus der Pflicht wird Ihr Plus.
PsyBePLUS® ist das Fragebogenverfahren für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung nach § 5 ArbSchG: 36 positiv formulierte Aussagen, vier Belastungsdimensionen und Vergleichswerte aus rund 20.000 Befragungen. Daraus entstehen Maßnahmen, die Ihre Mitarbeitenden mittragen.
Unverbindlich · Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden
Eine Pflicht, die Ihrem Unternehmen nützt.
Seit 2013 verlangt das Arbeitsschutzgesetz, dass Arbeitgeber neben körperlichen Gefährdungen auch die psychische Belastung der Arbeit beurteilen. Das gilt ab dem ersten Beschäftigten. Die Beurteilung wird dokumentiert und wiederholt, sobald sich Arbeit verändert. Die Arbeitsschutzbehörden prüfen das, auch unangekündigt.
Richtig aufgesetzt liefert die Pflicht mehr als einen Nachweis: Sie zeigt, wo Abläufe, Klima und Umgebung Ihre Teams bremsen, und welche Veränderung am meisten entlastet.
- Rechtsgrundlage
- § 5 ArbSchG
- Gilt für
- alle Arbeitgeber
- Dokumentation
- § 6 ArbSchG
Entscheidend ist der Rucksack, nicht der Mensch.
Psychische Belastung ist nach DIN EN ISO 10075 die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken. Wirksame Maßnahmen setzen deshalb an den Arbeitsbedingungen an: Sie machen den Rucksack leichter, statt den Träger zu trainieren.
Belastung
Was von außen auf die Arbeit wirkt
Die vier Belastungsdimensionen im PsyBePLUS®
Arbeitsaufgabe und Tätigkeit
Konzentration, Abwechslung, Informationsmenge, emotionale Anforderungen
Arbeitsabläufe und Organisation
Zeitdruck, Unterbrechungen, Zuständigkeiten, Schichtarbeit
Sozial- und Organisationsklima
Anerkennung, Rückmeldung, Unterstützung, Fairness
Arbeitsumgebung
Lärm, Licht, Raumklima, Ausstattung, Gefahrstoffe
Von der Befragung
zur prüfbereiten Dokumentation.
PsyBePLUS® begleitet Sie durch alle Schritte der Gefährdungsbeurteilung: erheben, beurteilen, Maßnahmen entwickeln, dokumentieren.
Ihre Mitarbeitenden antworten in rund sechs Minuten.
36 durchgehend positiv formulierte Aussagen, etwa „Die Arbeitsbedingungen sind sicher und ungefährlich.“ Das erhöht die Akzeptanz und lenkt den Blick auf Lösungen. Online auf jedem Gerät, auf Papier oder in mehreren Sprachen.
Beispielaussage
Dimension Arbeitsumgebung
„Die Arbeitsbedingungen sind sicher und ungefährlich.“
Sie sehen sofort, wo Belastung über dem Vergleichswert liegt.
Der PsyBeINDEX verdichtet jede der vier Dimensionen zu einem Wert, getrennt nach Tätigkeitsfeldern, Standorten oder Teams. Vergleichswerte aus rund 20.000 Befragungen zeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Die Ergebnisse erhalten Sie interaktiv im Reporti-Dashboard oder als Bericht.
PsyBeINDEX
Gesamtunternehmen
Maßnahmen entstehen mit Ihren Mitarbeitenden.
In Workshops, digital oder vor Ort, entwickeln Betroffene und Führungskräfte die Maßnahmen gemeinsam. Moderiert von Arbeitspsychologen unseres Partners pluswert, priorisiert nach dem S-T-O-P-Prinzip, mit einer Entscheidungsvorlage für Ihre Geschäftsleitung.
Workshop
Ideen aus dem Team
Ihre Dokumentation ist prüfbereit.
Das Maßnahmenblatt hält fest, welche Belastung vorliegt, was dagegen geschieht, wer verantwortlich ist und bis wann. Nach etwa einem Jahr zeigt eine Wiederholungsmessung, ob die Maßnahmen wirken.
Maßnahmenblatt
Belastung, Maßnahme, Verantwortung
PsyBeINDEX, Beispielwerte · Strich: Vergleichswert
Wissenschaftlich geprüft.
PsyBePLUS® wurde von Cogitaris gemeinsam mit dem Grazer Institut pluswert und PD Dr. Micha Strack (Universität Göttingen) entwickelt und in Industrie und Gesundheitswesen evaluiert.
- Aussagen in vier Dimensionen
36
Aussagen in vier Dimensionen
- Reliabilität je Skala (Evaluationsbericht 2014)
≈ .80
Reliabilität je Skala (Evaluationsbericht 2014)
- Befragte seit 2014, Basis der Vergleichswerte
20.000
Befragte seit 2014, Basis der Vergleichswerte
- Erfüllt die Anforderungen der DIN EN ISO 10075-3
- Gelistet in PSYNDEX (Leibniz-Institut für Psychologie), Tests-Nr. 9007177
- Erstes gelistetes Qualitätsverfahren im PsyBel-Expert-Verzeichnis des Berufsverbands Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP)
Eine Befragung erledigt beides.
Planen Sie ohnehin eine Mitarbeiterbefragung? Dann integrieren wir die 36 PsyBePLUS®-Aussagen ohne Aufpreis in Ihre Befragung mit EX:CONNECT. So erhalten Sie in einem Schritt Ihre Mitarbeiterergebnisse und die Datengrundlage Ihrer Gefährdungsbeurteilung.
Maßnahmen-Workshops, Moderation und Dokumentation buchen Sie als eigene Leistung dazu. PsyBePLUS® ist auch eigenständig einsetzbar.
Unverbindlich · Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden
EX:CONNECT entdeckenSechs Schritte zur wirksamen Gefährdungsbeurteilung.
Planung und Information
Wir legen gemeinsam fest, welche Bereiche und Tätigkeiten beurteilt werden, und stellen Informationen für Mitarbeitende und Ansprechpartner bereit.
Ermittlung
Ihre Mitarbeitenden beantworten den PsyBePLUS®, anonym über individuelle Zugangscodes, online oder auf Papier.
Beurteilung und Maßnahmen
Wir werten aus und vergleichen mit dem Benchmark. In Workshops entstehen konkrete Maßnahmen.
Entscheidung und Dokumentation
Die Maßnahmen werden nach dem S-T-O-P-Prinzip priorisiert und im Maßnahmenblatt dokumentiert.
Umsetzung und Information
Ihr Unternehmen setzt die Maßnahmen um und informiert die Belegschaft laufend über den Stand.
Wirksamkeitskontrolle
Eine Wiederholungsmessung nach etwa einem Jahr, spätestens nach zwei Jahren, zeigt, was sich verbessert hat.
Besprechen Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung mit unseren Expertinnen.

Kristina Strebelow
Expertin für Mitarbeiterbefragungen & Employee Experience
Kristina Strebelow
Expertin für Mitarbeiterbefragungen & Employee Experience

Sabrina Grumm
Expertin für Mitarbeiterbefragungen & Employee Experience
Sabrina Grumm
Expertin für Mitarbeiterbefragungen & Employee Experience
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Häufige Fragen zur Gefährdungsbeurteilung.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
Was ist eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung?
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist der Teil der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz, der prüft, wie Arbeitsaufgaben, Abläufe, soziales Klima und Arbeitsumgebung psychisch auf Beschäftigte einwirken. Sie ermittelt Belastungen, beurteilt sie, leitet Maßnahmen ab und dokumentiert das Ergebnis. Mit dem PsyBePLUS® erfasst Cogitaris die Belastungen per Fragebogen in vier Dimensionen.
Ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung Pflicht?
Ja. Seit der Änderung des Arbeitsschutzgesetzes 2013 nennt § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG die psychische Belastung bei der Arbeit ausdrücklich als Gefährdungsfaktor. Die Pflicht gilt für alle Arbeitgeber ab dem ersten Beschäftigten, unabhängig von Branche und Größe. Das Ergebnis muss nach § 6 ArbSchG dokumentiert werden.
Wie oft muss die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung wiederholt werden?
Das Arbeitsschutzgesetz nennt keine feste Frist. Die Beurteilung ist zu aktualisieren, sobald sich Arbeitsbedingungen ändern, etwa durch neue Abläufe, Umstrukturierungen oder neue Technik. Zur Wirksamkeitskontrolle empfehlen wir eine Wiederholungsmessung etwa ein Jahr nach der ersten Erhebung, spätestens nach zwei Jahren.
Welche Methoden gibt es für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung?
Üblich sind drei Verfahrensarten: schriftliche Befragungen mit standardisierten Fragebögen, moderierte Gruppen- oder Einzelinterviews und Beobachtungen am Arbeitsplatz. Fragebögen wie der PsyBePLUS® eignen sich besonders, wenn viele Beschäftigte beteiligt werden sollen und Ergebnisse zwischen Bereichen vergleichbar sein müssen. Das Verfahren sollte die Anforderungen der DIN EN ISO 10075-3 erfüllen.
Was ist der Unterschied zwischen psychischer Belastung und psychischer Beanspruchung?
Psychische Belastung umfasst alle äußeren Einflüsse der Arbeit, die psychisch auf einen Menschen einwirken, etwa Zeitdruck oder Lärm. Psychische Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung im Menschen. Die Gefährdungsbeurteilung misst die Belastung, also die Arbeitsbedingungen, und keine persönliche Verfassung.
Muss der Betriebsrat bei der Gefährdungsbeurteilung beteiligt werden?
Ja. Die Gestaltung der Gefährdungsbeurteilung unterliegt in Betrieben mit Betriebsrat der Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG. Wir empfehlen, den Betriebsrat von Anfang an einzubinden, insbesondere bei Verfahren, Auswertungsebenen und Anonymität. Cogitaris stellt dafür verständliche Informationsunterlagen bereit.
Ist die Befragung mit dem PsyBePLUS® anonym?
Ja. Die Teilnahme erfolgt über individuelle Zugangscodes, die keine Rückschlüsse auf Personen zulassen. Ergebnisse weisen wir nur für Gruppen ab einer Mindestfallzahl aus, damit einzelne Antworten nicht erkennbar sind. Gemessen werden Arbeitsbedingungen, keine Gesundheitsdaten einzelner Beschäftigter.
Was kostet eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung mit PsyBePLUS®?
Wenn Sie eine Mitarbeiterbefragung mit EX:CONNECT durchführen, integrieren wir die 36 PsyBePLUS®-Aussagen ohne Aufpreis. Maßnahmen-Workshops, Moderation und Dokumentation sind eigene Leistungen, deren Umfang von Ihrer Unternehmensgröße und der Zahl der Tätigkeitsfelder abhängt. Im kostenfreien Erstgespräch erhalten Sie ein konkretes Angebot.